Blanc de Blancs Sekt brut

Deutschland / Nahe
Gut Hermannsberg, Niederhausen
Weissburgunder, Chardonnay

Zarter Duft nach Aprikose, Birne und weißen Blüten - leicht beschwingt, duftig und mit toller Eleganz so präsentiert sich dieser Neuzugang. Am Gaumen bezaubert der Blanc de Blancs durch eine cremige Textur und intensiver, feiner Fruchtaromatik nach Aprikose und Pfirsich. Der Geschmack ist langanhaltend und erfrischend. Eine schöne Perlage sorgt für Trinkvergnügen.

75cl

CHF 23.50 inkl. MWST

Melaphyr, vulkanisches Eruptivgestein, von eingebrachtem Carbonschiefer überdeckt - auf den südorientierten Terrassen hängen die Trauben bis sie perfekt ausgereift sind. Die Mineralität erhalten sie von den steinigen, kargen Böden der Schlossböckelheimer Kupfergrube. Bedingt durch das spezielle Kleinklima auf den Schotterböden der Kertz wachsen hier außergewöhnliche Trauben. So vielschichtig die Böden, so interessant ist der Wein, der daraus hervorgeht.

Die Trauben unseres Blanc de Blancs stammen aus verschiedenen Weinbergen. Die rebsortenreinen Weine werden vor der Abfüllung miteinander cuvéetiert, um so die jeweiligen Stärken herauszuarbeiten. Es werden nur Trauben aus eigenen Weinbergen, die zu 100% aus Großen Lagen kommen, verwendet.

Das Weingut kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Doch erst als Jens Reidel und Christine Dinse 2009 das Gut übernommen, Karsten Peter zum Kellermeister gemacht und alles vom Kopf auf die Füsse gestellt haben, knüpft man wieder an die glanzvollen Zeitender 1960er bis 1980er Jahre an. Gut Hermannsberg besitzt ausschliesslich Grosse Gewächs-Lagen und es gibt kaum ein Weingut in Deutschland, das über eine solche Fülle und Vielfalt an Spitzenlagen verfügt. Bereits der Einstiegsriesling zeigt unmissverständlich, dass dieses Potential voll ausgeschöpft wird. Dies ist kein Geheimnis mehr und Gut Hermannsberg wird mit viel Lob, Punkten und Auszeichnungen geradezu überhäuft.

Das Weingut kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Anfang des 20. Jahrhunderts gegründet, hatte es in den 1960er bis 1980er Jahren als staatliche Weinbaudömäne eine glanzvolle Zeit erlebt und zweifellos zur deutschen Spitze gehört. Doch Glanz und Ruhm der königlich-preussischen Weinbaudomäne waren bald verspielt. Erst seit Jens Reidel und Christine Dinse 2009 das Gut übernommen, Karsten Peter zum Kellermeister und Gutsleiter gemacht und alles vom Kopf auf die Füsse gestellt haben, knüpft das Weingut wieder an die glanzvollen Zeiten an – nun unter neuem Namen: Gut Hermannsberg. Es waren gerade einmal drei Jahrgänge gefüllt, da wurde das Gut für die herausragende Leistung vom Gault-Millau Weinführer bereits zum ?Aufsteiger des Jahres? gekürt.

Doch das ist erst der Anfang. Zur Ruhe wird man sich auf Gut Hermannsberg noch lange nicht setzten. Gerade erfolgt die Umstellung auf biologische Weinbergsarbeit, auch im Keller wird mit grossem Mut experimentiert und werden zum Teil ungeklärte, trübe Moste vergärt. Das ist zwar hoch riskant, doch wenn es gelingt, entstehen betörend aromatische Weine. Natur pur. Und je weniger im Keller eingegriffen wird, desto deutlicher spielen die grossen Lagen ihr ganzes Potential aus. Auf den Einsatz von Reinzuchthefen wird gänzlich verzichtet und alle Weine bekommen viel Zeit auf der Hefe, wobei sie eine tiefe und komplexe Aromatik entwickeln. Wer sich für deutschen Riesling interessiert, der kommt an diesem Vorzeigebetrieb nicht mehr vorbei.

Gut Herrmannsberg besitzt 30 ha Reben ausschliesslich in Grosse Gewächs-Lagen. Es gibt kaum ein Weingut in Deutschland, dass über eine solche Fülle und Vielfalt an Spitzenlagen verfügt. Bei Namen wie Schlossböckelheimer Kupfergrube oder Niederhäuser Hermannsberg schnalzen Rieslingkenner auf der ganzen Welt mit der Zunge. Nicht wenige Experten zählen sie sogar zu den besten Lagen für Riesling überhaupt. Und Jahr für Jahr werden unter der neuen Leitung die Lagenunterschiede deutlicher herausgearbeitet. Selbst der Einstiegsriesling „Just Riesling!? zeigt unmissverständlich das grosse Potential dieser besonderen Terroirs. Dies ist kein Geheimnis mehr und Gut Hermannsberg wird mit viel Lob, Punkten und Auszeichnungen geradezu überhäuft. Doch auch ohne diesen Wirbel: Man muss die Weine einfach lieben.