Domaine des Granges de Mirabel IGP Ardèche

Frankreich / Rhône
Chapoutier, Tain l'Hermitage
Viognier
2016

Strahlendes Gelb mit grünen Reflexen. In der Nase zeigen sich die charakteristischen Noten des Viogniers von Aprikose und Birne. Intensiv aber nicht kitschig! Am Gaumen gesellt sich zu den fruchtigen Noten noch eine feine Mineralität und Frische dazu.

75cl

CHF 17.00 inkl. MWST

Der Weinberg liegt am Fuss der Hochebene von Coirons. Die Trauben wachsen auf vulkanisch geprägten Boden auf 350 Meter Höhe; das Mikroklima begünstigt positiv die Aromaentwicklung (lange, kühlere Vegetationsphase) der Trauben.

Schonende Pressung der Vollreifen, von Hand verlesenen Trauben. Nach einer 48 stündigen Standzeit, wird der Most in grossen Holzfässern bei 16 bis 18° C vergoren. Der Wein wird Ende Winter des Erntejahres abgefüllt.

Michel Chapoutier « Le vin nît du ciel et de la terre …… de l'amour qu'on lui porte! » Einzigartig, jung, dynamisch, entschlossen, intelligent, wissenshungrig, dominant wirkend, ein Visionär, ein Bonvivant – kurz gesagt einer der faszinierendsten Persönlichkeiten in der Weinwelt. Er hat der Domaine zu Erfolg verholfen und seine Weine sind mittlerweile auf der ganzen Welt mehr als gefragt. Ein Winzer mit Passion, Esprit und Perfektion. „Je suis foux du monocépage et du terroir? ist nur eines seiner Zitate. Er motiviert seine Umgebung und lässt seine unzähligen Visionen analysieren und umsetzen. Mit Überzeugung hat er sich der Biodynamik angenommen und lässt der Natur das zurückgeben, was diese benötigt. Achtung vor Natur und Boden. Das Terroir soll dem Wein Charakter geben, mit der Frucht harmonieren. „Le vin se porte comme une Grande Dame?

M. Chapoutier, ein klingender Name und eine illustre Persönlichkeit. Michel Chapoutier ist weitgereist, eine Begegnung mit ihm ist wie ein Treffen mit der Welt, ein Charakter mit einer Meinung und dem Mut sie zu vertreten, eigene Wege zu gehen und sich mit Überzeugung und Leidenschaft für eine Sache einzusetzen. Der Erfolg gibt im Recht: Heute ist Chapoutier nicht nur ein Fixstern an der Rhône und am französischen Weinhimmel, er gehört auch zu den wichtigsten Botschaftern des biodynamischen Weinbaus.

Michel hat Ende der 1980er Jahre die Geschicke des Weinguts an sich gezogen. Die Weine verkauften sich damals schlecht und die Qualität war weit entfernt von den Weinen des Grossvaters und auch von Michels Ansprüchen. Er konnte den Niedergang des 1808 gegründeten Weinguts mit seinen uralten und herausragenden Lagen einfach nicht mit ansehen. Was blieb ihm also übrig als entweder das Weingut zu verlassen oder alles an sich zu reisen. Schlussendlich konnte er den Grossvater überzeugen und sich resolut gegen Bruder und Vater durchsetzen. Das Weingut gehörte 1990 ihm, ihm allein.

Ab jetzt ging es steil nach oben. Alle Weinberge, darunter ein unvergleichliche Fülle exzellenter Lagen in Côte-Rôtie, Hermitage und andere Filetstücke, wurden auf biodynamischen Weinbau umgestellt. Die Natur sollte im Gleichgewicht sein, in sich ruhen bei voller Vielfalt und Leben. Was heute in der absoluten Spitze nicht ungewöhnlich ist, ja fast zum guten Ton gehört, war damals revolutionär. Und das war nicht die einzige Veränderung. Für Michel besteht Terroir aus Boden und Mikroklima, dem Jahrgang sowie dem Winzer. Die Vorstellung, dem Wein eine deutliche Handschrift zu geben, gegen den Jahrgang zu arbeiten, zu entsäuern oder aufzuzuckern, das ist ihm völlig fremd. Genauso wie die Vorstellung, grosse Komplexität ist erst durch die Assemblage mehrerer Rebsorten oder Terroirs möglich. Für Michel Chapoutier ist das alles ein Verwässern einer reinen Idee und fehlender Mut zur Individualität. Viele kleine Lagen werden also separat ausgebaut, selbst wenn die produzierten Mengen verschwindend gering sind. Auch auf die Assemblage verschiedener Rebsorten wird bei den grossen Weinen weitgehend verzichtet. Die Côte-Rôtie sind reine Syrah, die weissen Hermitage enthalten keine Roussanne und auch ein Chateauneuf-du-Pape wird aus reinem Grenache vinifiziert.

Michel will nicht um jeden Preis den besten Wein machen. Sein Vision sind Weine, die von ihrer Herkunft, dem Boden und dem Jahresverlauf erzählen. Und gerade deshalb gehören sie Jahr für Jahr zu den besten und spannendsten Vertretern der Rhône und zwar von den Einstiegsweinen aus den Serien Découverte und Tradition, über die gehobenen Prestige-Weine bis zu den famosen Spitzen aus der „Fac & Spera?-Serie (Tun & Hoffen). Es sind einzigartige Weine, voller Vitalität, eigenständig und grossartige Botschafter von Terroir und Rebsorte.

Allergene: Enthält Sulfite