GRIMBART Zwielicht Pinot Noir AOC

Schweiz / Zürich
HerterWein, Winterthur
Pinot Noir
2014

Pinot-Punk. Kunstvoller Lärm im Glas, orientalisch, dicht, dunkel, oxidativ, erinnert an Sherry, Datteln, getrocknete Weinbeeren, auch Nüsse, Sojasosse, 1000 andere Dinge, so dunkel, fast spooky, dabei jedoch leichter, verspielter, gelenkiger, die rote Frucht und Frische, total verrückter Kerl. Auch am Gaumen ein schräger Vogel, wieder dieser faszinierende Stilbruch, oxidativ, diese märchenhafte Fülle und aromatische Wärme, diese süsse dunkle Frucht, und dazu diese frische, freche, rohe Art, die prägnante Säure, die frische rote Frucht. Geil. Dieser Stilbruch hat Stil!. Punk is not dead!

75cl

CHF 34.50 inkl. MWST

Die über 30-jährigen Pinot Noir-Reben (Burgunder-Klone) stehen auf dem privilegierten Taggenberg. Lehm, von Bundsandstein durchzogen auf einem kalkreichen Untergrund. Die Weine entwickeln hier im eher milden Mikroklima eine wunderbar saftige Frucht. Bewirtschaftung nach biodynamischen Prinzipien.

Selektive Lese von Hand und sehr schonende Vinifikation ohne Pumpen. Die völlig entrappten Beeren werden in Holzbottichen eingemaischt und dann mit rebbergseigenen Hefen spontanvergoren, sehr schonende Pressung. Nach den Abstichen für den unfiltrierter Grimbart ein reduktiver Rest auf der Hefe – der Zwielicht. Reifung in gebrauchten Barriques. Unfiltriert.

Wer hätte das gedacht, jung, zuerst Koch, dann wieder in Schottland als Blender in Destillerien und jetzt Winzer, und all das immer mit grossen Visionen, Überzeugung und klaren Positionen. Stephan Herter, von ihm wird man noch hören! Was er in wenigen Jahren auf die Flasche gebracht hat, ob Rosé, Weiss, Rot oder Schnaps, das ist nichts weniger als bemerkenswert und einzigartig im Kanton Zürich. Lebendige Weine, Pinots mit burgundischer Raffinesse, Chardonnay mit saftiger Frucht und kalkiger Mineralität. Stephan weiss warum – der Verzicht auf Pestizide und Fungizide, Anbau nach biodynamischen Prinzipien, Vertrauen, Geduld und harte Arbeit im Weinberg. Das Konzept Vin naturel und ein grosses Talent gehen hier eine perfekte Verbindung ein. Ein Glücksfall für die Region.

Wer hätte das gedacht, jung, zuerst Koch, dann wieder in Schottland als Blender in Destillerien und jetzt Winzer, und all das immer mit grossen Visionen, Überzeugung und klaren Positionen. Stephan Herter, von ihm wird man noch viel hören! Was er in wenigen Jahren auf die Flasche gebracht hat, ob Rosé, Weiss, Rot oder Schnaps, das ist nichts weniger als bemerkenswert und einzigartig im Kanton Zürich. Lebendige Weine, Pinots mit burgundischer Raffinesse, Chardonnay mit saftiger Frucht und kalkiger Mineralität. Stephan weiss warum – der Verzicht auf Pestizide und Fungizide, Anbau nach biodynamischen Prinzipien, Vertrauen, Geduld und harte Arbeit im Weinberg. Das Konzept Vin naturel und ein grosses Talent gehen hier eine perfekte Verbindung ein. Ein Glücksfall für die Region und ein Glücksfall für Sie und uns! Schon lange pflegen wir eine enge Freundschaft mit Stephan, der auch heute noch mit seinem profunden Wissen, seinen geschulten Sinnen und seiner klaren Positionen Smith & Smith bereichert – und dabei ist das wichtigste noch gar nicht genannt: seine Weine. Nicht umsonst ziert seine Handschrift unsere Zürcher Hausweine Felix und Regula (in Kooperation mit Zweifel Weine). Wie jeder Winzer freut sich Stephan über gute Bewertung, Lob und Anerkennung – allein: er würde nie einen Wein zu diesem Zweck kreieren. Die Rebsorte, der Hang, das Jahr – ihnen hört er zu, er liestregelrecht in ihnen und gibt sie schliesslich in seinen wunderbaren Weinen wieder. Seine Pinots sind voller Spannung, vibrieren in der Jugend, klar, fordernd, voller Energie, im Alter geben sie sich, wiewir Menschen auch, etwas gemässigter, doch die bewegte Jungend sorgt auch hier für eine wunderbare Spannung und Faszination. Diese Weine sind voller Reinheit und Leben, aus der Natur. Stephans Konsequenz kann man besten im Rebberg erleben – Biodynamie ist hier kein Label, es ist das was man sieht, hört und riecht, wenn man den Taggenberg mit seinem wertvollen Untergrund aus Kalkstein und dem m(in Kooperation mit Zweifel Weine) ilden Mikroklima betritt. Fuchs und andere finden sich nämlich nicht nur auf den Etiketten, sondern vor allem im Weinberg, wo kein chemischer Dünger oder Fungizide eingesetzt werden. Hier werden diese Dinge selbst gemacht, aus natürlichen Zutaten wie Zwiebeln – man kann auch sagen: Stephan bekocht seine Reben! Und dazwischen flattert und zirpt es, die Schafe halten das Grün klein. 2.7 ha Natur und Idylle. Und diese sollen freilich auch in die Flasche. Konsequent wird also auch im Keller auf des Winzers little helper verzichtet. Die Weine werden spontan und ohne Temperaturkontrolle vergoren und vor der Füllung nicht filtriert. Dies Reinheit der Frucht, die Klarheit und je nach Wein, berstende Energie oder innere Ruhe sind einmalig hier. So wunderbar kann Heimat sein.