Passobianco IGT

Italien / Sicilia
Passopisciaro, Castiglione di Sicilia
Chardonnay
2014

Grandseigneur – regiert im Glas mit grosser Souveränität. Reiche Ausstrahlung, gestandene Persönlichkeit, warme Töne, gelbe Früchte, Aprikose, Honig, warmer mediterraner Duft, mit der inneren Ruhe jener, die mit den grossen Ereignissen bekannt sind und sich behaupten konnten, am Ätna: Vulkanausbrüche, tiefe, rauchige Aura. Am Gaumen generöser, eleganter einehmender aber auch Raum beanspruchender Charakter, warme Frucht, Honig, Mandel, rauchige Grösse, nonchalant, mit unaufgeregter Frische und mineralischer Tiefe. Wunderbar komplexer, weiter Chardonnay mit selbstverständlicher Grösse und innerer Ruhe, der sich auch am Tisch mühelos behaupten kann!

75cl

CHF 38.00 inkl. MWST

Die 12-jährigen und nach biologischen Prinzipien bewirtschafteten Reben befinden sich am Fusse des Ätna auf 1000m über dem Meer. Sie wurzeln in verwittertem Vulkanstein. Die Vegetationszeit ist sehr lange und reicht bis in den November hinein. Die kühlen Nächte bewahren dabei jedoch die Frisch der Weine. Die Weine zeigen eine warme Frucht und verfügen über eine feine, diskrete Mineralität und Substanz.

Geringe Erträge aus jungen Reben. Sehr selektive Lese und Sortierung von Hand. Temperaturkontrollierte Gärung im Stahltank, malolaktische Gärung im Holzfass, Reifung für 12 Monate in Betontanks und grossen Holzfässern.

Andrea Franchetti hat aus grosser Leidenschaft aber auch aus Unlust, wieder in sein altes Leben zurückzukehren, zunächst das Weingut Tenuta di Trinoro in der Toskana gegründet. In hohen, bislang ungenutzten Lagen hat er Weinberge angelegt und mit Bordeaux-Varietäten schnell grossartige Weine vinifiziert. Die Einheimischen haben zunächst den Kopf geschüttelt, die Kritiker bald applaudiert. Passopisciaro, gegründet 2001, ist seine zweite Station. Und wieder war Andrea der erste, der das grosse Potential des Ätna in Sizilien erkannt hat, die vulkanischen Böden, die warmen Tage und die kühlen Nächte, die lange Vegetationszeit. Und wer mit solcher Leidenschaft arbeitet und so Qualitätsbesessen ist – der pflanzt auch neue Reben an einem aktiven Vulkan. Der Anbau folgt biologischen Grundsätzen ohne Kunstdüngern und Herbiziden.

Andrea Franchetti ist viel herumgekommen, in die grossen Städte, bis nach New York. In seinen Ferien in der südlichen Toskana hat er sich entschlossen, nicht mehr in sein altes erfolgreiches Leben zurückzukehren und diesen schönen Flecken nicht mehr zu verlassen. Nur, ein triftiger Grund musste her: Weinbau. Zunächst gründete er das Weingut Tenuta di Trinoro. In hohen, bislang ungenutzten Lagen hat er Weinberge angelegt und aus Bordeaux-Varietäten schnell grossartige Weine vinifiziert. Die Einheimischen haben zunächst den Kopf geschüttelt, die Kritiker bald applaudiert. Passopisciaro ist seine zweite Station. Und wieder waren es die Ferien, diesmal 2001, und wieder war Andrea der erste, der das grosse Potential des Ätna in Sizilien erkannt hat, die hohen Lagen, die warmen Tage und die kühlen Nächte, der mineralische Vulkanstein, die gesunden Böden ohne Pestizide, der dicht gepflanzte alte Rebbestand, die lange Vegetationszeit. Franchetti hat die Gelegenheit beim Schopf gepackt, alte Rebberge aufgeforstet, neue angelegt. Und wer mit solcher Leidenschaft arbeitet und so qualitätsbesessen ist – den kann auch ein aktiver Vulkan nicht davon abhalten.

Mit jedem grösseren Vulkanausbruch hat sich ein Lavastrom den Berg hinuntergezogen und über die Jahrhunderte zu einem einzigartigen Terroir entwickelt. Obwohl alle Böden vulkanischen Ursprungs sind, unterscheiden sie sich und die Weine, die darauf wachsen, deutlich. Und das sind beste Voraussetzungen, um aus der einheimischen Nerello Mascalese einerseits komplette lagenübergreifende Weine wie den Passopisciaro, und andererseits eigenständige Individualisten wie die fünf Contrada („Weinberge?) Weine aus den einzelnen Lagen Chiappemacine, Guardiola, Porcaria, Rampante und Sciaranuova zu vinifizieren. Doch das ist nicht alles. Andrea Franchetti hat auch Chardonnay, Cabernet Franc und andere Sorten angepflanzt und keltert daraus herausragende und eigenständige Weine wie den weissen Guardiola (Chardonnay), der in Betontanks reift, und den unvergleichlichen und raren Franchetti, einen reinsortigen Cabernet Franc.

Als er 2001 Passopisciaro (22 ha) gegründet hat, schwamm er gegen den Strom, alle wollten ihre Weinberge verkaufen. Heute schwimmen ihm alle hinterher, am Ätna hat sich eine unglaubliche Dynamik entfaltet und immer mehr fantastische, finessenreiche Weine kommen von diesem Berg. Und die Weine von Passopisciaro sind immer vorne mit dabei, es sind keine lauten Weine, keine Blender, sondern mit Tiefe und Substanz, voller Energie, oft fordernd, immer mitreisend – und das ohne Ausnahme.

Allergene: Enthält Sulfite