Bianchi di Pasquero Elia

Die Bianchi Familie hat diese Rebberge in Sizzano bereits seit 1785 bearbeitet. Ihren eigenen Wein füllen sie seit 1860 ab. Giuseppe Bianchi hat das Weingut nach dem zweiten Weltkrieg übernommen und gezeigt was die Rebberge in Gattinara und Ghemme wirklich können. Seine Tochter Eva (86 Jahre alt) ist immer noch aktiv auf dem Weingut. Bianchi war schon immer innovativ und arbeitet bereits seit 30 Jahren biologisch. Ein Entscheid in einer Zeit, als dies noch sehr selten war. Ausserdem waren sie berühmt für die autochthonen Rebsorten Nebbiolo und Erbalucce. Nach dem Tod von Eva's Mannes in 2003 und da die Söhne nicht an einer Übernahme des Weingutes interessiert waren, wurde händeringend nach einer Lösung gesucht.
Etwas südlicher war die Familie Pasquero vom Weingut Paitin. Giuseppe hat sich immer gefragt wie kam es, dass diese nördliche Region des Piemonts plötzlich in Vergessenheit geriet, obwohl sie einmal so prestigeträchtige Weine hervorgebracht hat. Sein Sohn Luca dachte auch an die Zukunft in Zeiten des Klimawandels und sah das Potential von nördlicheren gelegenen Rebberge mit dem Einfluss von Monte Rosa.
2022 haben sich die zwei Familien zusammengeschlossen und entschieden das Weingut Bianchi ab 2023 gemeinsam zu bewirtschaften. Nach dem Ersetzen einiger alten Fässer und Zementtanks, wurden die ersten Weine produziert.
Wir freuen uns sehr, dass wir einige Flaschen in die Schweiz bringen konnten um die facettenreiche Vielfalt des Piemonts aufzeigen können. Und wir sind gespannt auf die Zukunft.

Terroir
Die Reben wachsen in Weinbergen in den sanften Hügeln und Hochebenen der Region alto Piemonte, geprägt von sauren Schwemmböden mit alpinem und vulkanischem Ursprung. Hier in den Vorläufern der Alpen profitieren die Reben von kühlenden Einflüsse der Höhenlage sowie Winde aus den Bergen. Die Trauben reifen langsam und vollaromatisch, bei bleibender, straffer Struktur im daraus gekelterten Wein.



