Domaine Hubert Lignier

1885 kaufte Jacques Liginier Rebfläche an der Côte des Nuits. Diese waren aber aufgrund Phylloxera nicht produktiv. Erst Anfang des 20. Jahrhundert pflanzte er dann mit seinem Sohn Jules wieder Reben. Diese wurden dann von der nächsten Generation auf 4.5ha ausgebaut bis 1960. Hubert Liginier übernahm das Weingut 1959 und fing 1973 selber an Wein in Flaschen abzufüllen. Dies war mitten in der Wirtschaftskrise. Hubert und Françoise hatten drei Kinder und der Jüngste Romain fing 1992 an mit seinem Vater zusammen zu arbeiten. Leider starb er sehr früh mit nur 34 Jahre alt. Darauf entschied sich 2004 sein älterer Bruder Laurent seinen Eltern zu helfen und kam zurück ins Weingut. 2007 hörte Laurent mit sämtlichen synthetischen Produkte auf zu arbeiten und das Weingut war per 2019 Bio zertifiziert.
2008 kam dann der neue Keller in Morey-Saint-Denis und das Weingut wuchs auf 11 Hektaren bis 2020. Heutzutage prägt Laurent das Weingut und die nächste Generation ist bereits in den Startlöcher mit Sébastein und Maelle.
Hubert Lignier

Im Rebberg & Keller
Die meisten Reben wurden mit 'Selection massale' gesetzt und die ältesten gehen zurück auf 1936. Das Weingut ist seit 2019 Bio zertifiziert, aber wird bereits seit 2006 nach biologischen Richtlinien bewirtschaftet. Es wird mit Kompost und Tierdung gearbeitet und zwischen den Reben werden Leguminosen angepflanzt.
Alles wird von Hand geerntet und in Eichenfässer vergoren und mindestens 2 Jahre gelagert. Die Lagerung erfolgt mit 20-30% Neuholz, je nach Wein.



