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Sancerre Rouge "Raudonas" AOC Bio

Frankreich / Loire
Domaine Sébastien Riffault
Pinot Noir
2014

IQ 140 – der braucht den Challenge für die Ruhe, der steigt gleich mit einer optimistisch fordernden Frische aus dem Glas, hellrot die klare Frucht, vibrierend vor Energie, etwas ätherisch, viel lebendige mineralische Noten – und nach und nach findet er die verdiente Ruhe, leicht oxidativ, wärmer nun, milder, voller, sanfter. Am Gaumen eine Seele, wie weich, wie wohl ihm dabei ist, so sanft und in sich ruhend, wenn auch der Kitzel, die Freude am Leben, so leicht, und wie auch hier dann der mineralische Verve, die lebendige Frische hier voll durchscheint. Ein genauso rastloser wie tief erfüllter Charakter! So muss, so kann nur Pinot von der Loire sein!

75 cl

CHF 42.00 inkl. MWST

Die biodynamisch bewirtschafteten bis über 40-jährigen Reben stehen in einer Lage mit lehmhaltigem, sehr kalkreichen Boden. Das Klima ist kontinental sowie vom Atlantik geprägt. Die Winter kalt und hart, die Sommer warm. Bei Riffault entstehen hier ruhige und doch beglückende Weine von immenser Tiefe.

Selektive, sehr späte Lese von Hand, 40% Botrytis. 10 Tage Mazeration der ganzen Trauben, Vergärung mit weinbergseigenen Hefen, Ausbau und Reifung für zwei Jahre in Edelstahltanks, 12 Monate in alten Eichenholzfässern, mind. 8 Monate in der Flasche ungeschönt, ungefiltert, ungeschwefelt.

Sébastien war gerade 21 Jahr alt, als er seinen Job in einer Pariser Weinhandlung 2002 aufgegeben hat, um den Verkauf des elterlichen Weinguts in Sury-en-Vaux zu verhindern. Bereits ab 2003 erfolgte die Umstellung auf biodynamischen Weinbau, rigoros, selbst auf den Einsatz von Kupfer wird verzichtet, auf Maschinen sowieso, die Bearbeitung erfolgt mit Pferden. Die Weinberge gleichen natürlichen Oasen, was für eine Vielfalt, von Monokultur keine Spur. Eine extrem späte Lese mit Botrytis, viel Zeit im Keller, Zeit statt chemische Helfer, ein radikaler Ansatz, doch die Weine sind alles andere als radikal, sie strahlen eine innere Wärme und Ruhe aus, eine Sanftheit, eine Grösse, wie man sie in Sancerre sonst nicht findet, ganz gross, und weit weg vom stahligen, knackigen und grasigen Sancerre! Eine Offenbarung!

Sébastien war gerade 21 Jahr alt, als er seinen Job in einer Pariser Weinhandlung in 2002 aufgegeben hat, um den Verkauf des elterlichen Weinguts in Sury-en-Vasux zu verhindern. Bereits ab 2003 erfolgte die Umstellung auf biodynamischen Weinbau, rigoros, selbst auf den Einsatz von Kupfer wird verzichtet, auf Maschinen sowieso, die Bearbeitung erfolgt mit Pferden. Die Weinberge gleichen natürlichen Oasen, was für eine Vielfalt, von Monokultur keine Spur. Eine extrem späte Lese mit Botrytis, viel Zeit im Keller, Zeit statt chemische Helfer, ein radkalter Ansatz, doch die Weine sind alles andere als radikal, sie strahlen eine innere Wärme und Ruhe aus, eine Sanftheit, eine Grösse, wie man sie in Sancerre sonst nicht findet, ganz gross, und weit weg vom stahligen, knackigen und grassigen Sancerre! Eine Offenbarung!

Allergene: Enthält Sulfite