NEWSLETTER

 

Sancerre Blanc "Skeveldra" AOC Bio

Frankreich / Loire
Domaine Sébastien Riffault
Sauvignon Blanc
2015

Erbstück – so viel Patina, so viel Geschichte, die sich hier zur Ruhe gesetzt hat, das ist so reich, so warm, so viel, oxidativ, Hefe, Wachs, Harz, Quitte, Blüten, altes Holz, das alles in so gereifter Harmonie, so magisch, das zieht gleich in seinen Bann. Am Gaumen dann die Schwerelosigkeit, eine leichte Geschichte erst, schwebt, irgendwie hell, lange her, Wachs, Harz, aber dann forscht man nach, taucht ein, holt alles nah ran, dann wird es herb, bitter, die Mineralität fast ein wenig scharf, wie das bereichert,auch kurz fordert, und dann dochauch versöhnlich und wieder leicht auf der Frucht, Quitte, Blüten endet. Gross!

75 cl

CHF 42.00 inkl. MWST

Die biodynamisch bewirtschafteten über 50-jährigen Reben stehen auf Böden reich an Kalk und Feuerstein. Das Klima ist kontinental sowie vom Atlantik geprägt. Die Winter kalt und hart, die Sommer warm. Bei Riffault entstehen hier ruhige und doch beglückende Weine von immenser Tiefe.

Selektive, sehr späte Lese von Hand, 50 % Botrytis. Direkte Pressung, Vergärung mit weinbergseigenen Hefen, malolaktische Gärung und Reifung für zwei Jahre in alten Eichenholzfässern auf der Hefe, ungeschönt, ungefiltert, ungeschwefelt.

Sébastien war gerade 21 Jahr alt, als er seinen Job in einer Pariser Weinhandlung 2002 aufgegeben hat, um den Verkauf des elterlichen Weinguts in Sury-en-Vaux zu verhindern. Bereits ab 2003 erfolgte die Umstellung auf biodynamischen Weinbau, rigoros, selbst auf den Einsatz von Kupfer wird verzichtet, auf Maschinen sowieso, die Bearbeitung erfolgt mit Pferden. Die Weinberge gleichen natürlichen Oasen, was für eine Vielfalt, von Monokultur keine Spur. Eine extrem späte Lese mit Botrytis, viel Zeit im Keller, Zeit statt chemische Helfer, ein radkalter Ansatz, doch die Weine sind alles andere als radikal, sie strahlen eine innere Wärme und Ruhe aus, eine Sanftheit, eine Grösse, wie man sie in Sancerre sonst nicht findet, ganz gross, und weit weg vom stahligen, knackigen und grassigen Sancerre! Eine Offenbarung!

Sébastien war gerade 21 Jahr alt, als er seinen Job in einer Pariser Weinhandlung in 2002 aufgegeben hat, um den Verkauf des elterlichen Weinguts in Sury-en-Vasux zu verhindern. Bereits ab 2003 erfolgte die Umstellung auf biodynamischen Weinbau, rigoros, selbst auf den Einsatz von Kupfer wird verzichtet, auf Maschinen sowieso, die Bearbeitung erfolgt mit Pferden. Die Weinberge gleichen natürlichen Oasen, was für eine Vielfalt, von Monokultur keine Spur. Eine extrem späte Lese mit Botrytis, viel Zeit im Keller, Zeit statt chemische Helfer, ein radkalter Ansatz, doch die Weine sind alles andere als radikal, sie strahlen eine innere Wärme und Ruhe aus, eine Sanftheit, eine Grösse, wie man sie in Sancerre sonst nicht findet, ganz gross, und weit weg vom stahligen, knackigen und grassigen Sancerre! Eine Offenbarung!

Allergene: Enthält Sulfite